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Keramikimplantate


 

Keramikimplantate erfüllen die höchsten Ansprüche bezüglich Biologie, Ästhetik und Langlebigkeit. Das Material heisst Zirkoniumdioxid. Es kommt der natürlichen Zahnfarbe sehr nah und zeigt eine sehr geringe Löslichkeit im Organismus – der ideale zahnärztliche Werkstoff.

Elegante Lösung für kranke Zähne – Keramikimplantate

Ein gesunder Mund bildet einen sehr wichtigen Pfeiler der Gesundheit. Denn kranke Zähne, die eine chronische Entzündung aufweisen, belasten den Organismus rund um die Uhr und können zu körperlichen und seelischen Beschwerden führen. Die Entfernung solcher krankmachenden Zähne kann die gesundheitliche Dauerbelastung unterbinden.

Aber was passiert mit der Zahnlücke?
Keramikimplantate bestehen aus Zirkoniumdioxid (auch Zirkonoxid, Zirkondioxid, oder einfach Zirkon). Es handelt sich um eine nichtmetallische Hochleistungskeramik, welche ideale medizinische und zahnmedizinische Eigenschaften bietet. Nach einer Zahnentfernung kann die entstandene Zahnlücke nun ästhetisch, biokompatibel und langlebig mit einem Keramikimplantat versorgt werden.

Keramikimplantate

Keramik ist gesünder

Auch wenn Keramik ein Fremdstoff darstellt, ist seine Toxizität und Allergenität vernachlässigbar klein. In zahlreichen Untersuchungen wurde die hohe biologische Verträglichkeit von Zirkoniumdioxid nachgewiesen.

Der Hauptgrund für die Biokompatibilität ist die geringe Löslichkeit des Werkstoffes. Aus den eingebrachten Implantaten werden nur sehr wenig Partikel in den Organismus abgegeben – somit kommt es auch zu keiner toxikologischen oder allergologischen Belastung. Verglichen dazu, nehmen wir ein Vielfaches an Keramikpartikel über die tägliche Nahrung zu uns.

Zudem sind Keramiken wesentlich korrosionsbeständiger als metallische Legierungen. Es kommt zu keinem Stromfluss oder Batteriewirkung.

Weiterhin wurde in Tests nachgewiesen, dass sich auf Keramikimplantaten weniger Plaque und Biofilme festsetzen als auf Implantaten aus Titan. Somit verringert sich das Risiko einer späteren lokalen Entzündung deutlich. 

Ideale Integration

Keramikimplantate zeigen eine ideale Integration in das biologische System. Sowohl die Integration in den Knochen (Osseointegration), als auch die Anlagerung des Zahnfleisches an die Keramik ist aus biologischer und ästhetischer Sicht hervorragend.

Die Knochenhöhe wird durch die Keramik stabilisiert, sodass es zu keinem Knochenabbau kommt. Das Zahnfleisch zeigt eine bessere Durchblutung als bei Titanimplantaten und verbindet sich fest mit der Keramik. Bakterien werden dadurch daran gehindert in den Knochen und weiter in den Organismus vorzudringen – die „immunologische Tür“ wird geschlossen.  

Höchste ästhetische Eigenschaften

Implantate aus Keramik sind weiss und nicht metallisch-gräulich wie Titanimplantate. Das ist ein nicht zu vernachlässigbarer Vorteil. Denn sofern die Schleimhaut um das Implantat zu dünn wird, schimmert die gräuliche Farbe hindurch und schränkt die Ästhetik enorm ein. Auch ein möglicher Zahnfleischrückgang kann zur Folge haben, dass die grauen Ränder der Titanimplantate sichtbar werden.

Wegen der geringeren Anlagerung von Plaque an die Keramik und der besseren Durchblutung des zirkulären Zahnfleisches kommt es seltener zu einem Zahnfleischrückgang oder zum Durchschimmern des Materials.

Auch wenn das bedeckende Zahnfleisch etwas dünn ist oder leicht zurückgeht, die Keramik kommt der natürlichen Zahnfarbe so nah, dass es stets ästhetisch aussieht und in kleinster Weise störend wirkt.

Voraussetzungen für einen Erfolg

Keramikimplantate heilen nur ein, wenn das Entzündungsgewebe vollständig beseitigt wurde, eine suffiziente Desinfektion stattgefunden hat und das Immunsystem des Patienten optimal funktioniert. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen wurden, können Implantate aus Keramik hervorragend in das biologische System integriert werden.

Durch entsprechende Methoden, Materialien und Techniken, sowie der idealen Vor- und Nachbehandlung des Patienten, schaffen wir in unserer Praxis optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Versorgung mit Keramikimplantaten. Grössere Sanierungen können dabei als All-in-one Konzept, in nur einer Sitzung, durchgeführt werden.